mein name ist…

eliah, auch: elih, elíh, elij, e_

 

ich bin…

aktivistecs * wissenschaftlecs * künstlecs

 

das heisst für mich…

mich aktiv verbinden_verbünden * (kollektiv) wissen schaffen * wortend_bewegend_bildernd anwesenheiten (ver)suchen

 

ich ver_orte mich als…

ecs-gender_verRückt_oder? und meer.

ich liebe es welt_en, verständnisse und blicke zu ent_rücken – eigene und andere – in gesprächen, alltagsHandeln, schreiben, lehren und performen. mir ist es wichtig (mich) zu fragen, wie meine unterschiedlichen ver_ortungen zusammenwirken: wie wirken mein ecs-gender_ sein und meine weißen und klassen-privilegien auf meine erfahrung in und mit psychiatrie? und wie wirkt das auf zugänge und möglichkeiten, die ich habe? wie wirkt das auf meinen alltag? solche fragen beeinflussen mein gem_einsames schreiben, lehren, sprechen, handeln.

 

verRückt heißt für mich…

dass ich über psychiatrische strukturen von der norm verrückt werde. verRückt ist für mich kein zustand, oder eine eigenschaft, sondern ein gesellschaftlicher (diskriminierungs-)prozess, welcher einige personen psychiatrisch verRückt und dadurch als von-der-norm-abweichend herstellt. in meinem artikel in dem Buch interdepenDenken! vom AK ForschungsHandeln habe ich das folgendermaßen beschreiben:

So wie ‚beHindert‘ die Frage nach dem ‚Wodurch?‘ antizipiert und dadurch eine Referenz zu gesellschaftlichen Diskriminierungen und Barrieren ermöglicht, fragt ‚verRückt‘ für mich nach dem ‚Wo_von‘? Wenn ich beispielsweise einen Stuhl verrücke, bezieht sich der verrückte Stuhl ganz klar auf eine Position, welche zwar nicht (mehr) benannt ist, aber die Position des Stuhles als ver-rückt zu definieren vermag. Ebenso ist VerRücktheit definiert durch dessen VerRückt-Sein von einer Norm, welche im Prozess der Psychopathologisierung/des VerRückens nicht mehr benannt wird, aber die Position des VerRückt-Seins definiert. In diesem Verständnis nutze ich ‚psychiatrisch verRücken‘ zur Benennung von Prozessen, welche bestimmte Personengruppen, (Widerstands-)Bewegungen, Verhalten, Identitäten und Wahrnehmungen über Konzepte von Vernunft und psychischer Normativität von der Norm verRücken.

 

ecs-gender heißt für mich…

dass ich mich nicht-gegendert verstehe, dass ich gender-vorstellungen verlasse, den ausgang aus gender suche — exit gender. das konzept exit-gender ist von und habe ich über lio oppenländer & lann hornscheidt kennen gelernt und bin sehr dankbar darüber, darin w_orte für mein ecs-genderndes ver_orten zu finden.

 

oder? und meer…

und vielleicht doch ganz anders und_oder meer

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